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Neue Eltern-Kind-Gruppe “Waldwichtel”

Ab dem 12.April 2018 startet die Eltern-Kind-Gruppe im Waldkindergarten Mamma Lupa. Wir freuen uns auf Kinder (mit Begleitperson) ab dem Laufalter bis 3 Jahre. Jeden Donnerstag von 10 – 12 Uhr spielen, singen und erleben die Kinder in und mit der Natur. Kosten sind 40 Euro pro Monat. Treffpunkt ist das Gelände vom Waldkindergarten in der Wacholderstraße 10, 82515 Wolfratshausen. Die zwei Stunden verbringen wir teilweise am Platz des Waldkindergartens und teilweise im Wald. Bitte nehmt eine kleine Brotzeit für das gemeinsame Essen mit. Ich freue mich auf euch Kleine und Große. Martina Zels

Das Waldkindergarten-Team stellt sich vor: Esther Lohse

esther

Mein Name ist Esther Lohse, ich bin 38 Jahre alt und unterstütze seit 2017 als Individualbegleiter das Waldteam.

Ich habe 3 Kinder im Alter von 7, 12 und 19 Jahren. Mit meiner Familie wohne ich seit 16 Jahren in
Wolfratshausen.

Nach meiner Ausbildung zum Raumausstatter habe ich viele Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Im Anschluss war ich vier Jahre als Produktionsleiterin in einer Wolfratshauser Firma tätig. Bevor ich zum Waldkindergarten Mamma Lupa wechselte, konnte ich einige Erfahrungen als Individualbegleiter im katholischen Kindergarten in Penzberg sammeln.

Die Arbeit mit den Kindern im Waldkindergarten bereitet mir große Freude da sich hier jedes einzelne Kind nach seinen Bedürfnissen entfalten kann. In meiner Freizeit bin ich gern mit meiner Familie in der Natur, treibe viel Sport und bin oft mit Freunden in den Bergen unterwegs.

Ich freue mich auf eine spannende, schöne, erlebnisreiche Zeit im Waldteam und auf eine gute Zusammenarbeit mit Eltern und Kindern.

Das Waldkindergarten-Team stellt sich vor: Barbara Kerschbaumer

barbara

Ich heiße Barbara Kerschbaumer und bin seit Dezember 2016 pädagogische Leitung hier im Waldkindergarten Mamma Lupa.

Die Waldpädagogik habe ich in den Jahren 2004-2006 intensiv im Waldkindergarten Irschenhausen kennengelernt und seit dieser Zeit hat sie mich auch während der Zeit im Regelkindergarten (10 Jahre Leitung im Gemeinde-KiGa Ascholding) nicht mehr los gelassen, denn in der Waldpädagogik vereinen sich so überaus wichtige Grundpfeiler der Pädagogik, wie:

  • das Freispiel als Königsweg des Lernens
  • die Bewegung als wichtiges Element zur Förderung der Lernfähigkeit und zur Verbesserung von Geschicklichkeit und Gesundheit, etc.)
  • eine spielzeugarme Umgebung zur Förderung der „social skills“ und der Phantasie
  • der situative Ansatz, der sich an den Bedürfnissen der Kinder orientiert
  • und das Lernen mit allen Sinnen.

Zudem bringe ich noch meine Erfahrungen im kreativ-künstlerischen Bereich durch meine langjährige Mitarbeit bei der Schule der Phantasie (heute: „Klecks“) mit ein.

Neben diesen Schwerpunkten liegt mir besonders das soziale Miteinander (Zusammenhalt und Wir-Gefühl) sehr am Herzen! Ich arbeite gerne in Projekten, um die Themen für die Kinder nachhaltig erfahrbar zu machen. Dabei ist mir die Erziehungspartnerschaft mit den Eltern, aber auch mit den verschiedensten Institutionen im Netzwerk unserer dörflichen/städtischen Gemeinschaft außerordentlich wichtig. Getreu dem Motto:

„Es bedarf eines ganzen Dorfes um ein Kind zu erziehen!“ (afrikanisches Sprichwort)

Das Waldkindergarten-Team stellt sich vor: Fabian Reiser

Ich bin Fabian Reiser, 19 Jahre jung und wohne in Wolfratshausen. Ich bin sportbegeistert und bewege mich gerne. Im Jahr 2016 entschied ich mich, im Waldkindergarten Mamma Lupa ein Soziales Jahr zu machen. Momentan arbeite ich im Waldkindergarten zur Unterstützung des Pädagogischen Teams. Ich wusste von Anfang an, dass der Wald und dass viele draußen sein mir gefallen würden und so war bzw. ist es auch. Der Wald ist für Kinder eine perfekte Umgebung, weil sie sich auf der einen Seite dort frei  bewegen können und auf der anderen Seite lernen sie natürliche Begrenzungen kennen. Sich in der Natur aufzuhalten trägt nicht nur bei Kindern sondern bei allen Menschen zum seelischen Gleichgewicht bei.

Wochenrückblick – Eine Woche in der Vorweihnachtszeit 2017

Wochenrückblick – Eine Woche in der Vorweihnachtszeit 2017

Liebe Eltern, 
unser wöchentlicher Bericht für euch! Was wir alles wieder für Abenteuer letzte Woche im Wald hatten! Viel Freude beim Lesen und Mit-Erleben! 🙂

Montag

Übers Wochenende hat es geschneit. Jetzt heißt es erst einmal Schnee schaufeln.
Gleich am Morgen sind sämtliche Schneeschaufeln und Poporutscherl im Einsatz. Bis zum Morgenkreis findet auch die Einzelbetreuung unserer I-Kinder statt. Dann finden wir uns zum Morgenkreis ein. Nach der Begrüßungsrunde (“Ich bin da…”. abzählen, wer fehlt?) machen wir uns Gedanken zum baldigen Advent (=Warten auf Weihnachten) und singen schon einmal die ersten Weihnachtslieder: “Leise rieselt der Schnee” und “Es ist uns eine Zeit angekommen”. Zum Aufwärmen “tanzen” wir den “Hampelmann”. Danach machen wir im Bauwagen Brotzeit und besprechen den heutigen Tagesablauf. Heute zieht es uns zum Tipi-Platz. Vorsichtshalber packen wir schon einmal unsere Schneeschaufeln ein. Wie sich später herausstellt, war das eine gute Idee!!… Leider finden wir das Tipi vollkommen zerstört vor, aber wir werden nicht müde, es wieder aufzubauen. Weil es heute allerdings unter den Kindern besonders häufig “kracht”, kehren wir schon bald wieder zum Platz zurück. Dort wärmen wir uns erst einmal im Bauwagen auf. Auf Wunsch lesen wir noch einmal das Märchen “Sterntaler” und spielen es mit ein paar Freiwilligen nach. Dann ist es schon wieder Zeit zum Winken…

Dienstag

Heute ist unser “Feuertag”. Da dreht sich (fast) alles ums Feuer. Gleich früh am Morgen packen wir die restlichen Kartoffeln vom Kartoffelklaubn in Alufolie ein. Die etwas verfroreneren Kinder schneiden Sterne im Bauwagen. Im Morgenkreis ergibt sich ein Gespräch rund ums Feuer: ausgehend von der heutigen Kälte – zur wohligen Wärme – Feuer – Wärme- und Lichtspender in früheren Zeiten – auch heute noch Feuer in Heizungen, u.v.m.  Wir überlegen schon einmal, wie Feuer aussieht und wie es sich anfühlt. Und da gibt es auch noch Berufe, die mit Feuer zu tun haben: den Schornsteinfeger und den Feuerwehrmann… Zum Aufwärmen spielen wir wieder den “Hampelmann”. Dann besprechen wir den Tagesablauf. Auch heute nehmen wir wieder unsere  Brotzeit im Bauwagen ein. Wir zählen kurz durch und teilen uns in 2 Gruppen auf. Die größeren “Füchse” gehen zum EDEKA einkaufen. Wir brauchen Butter/Margarine für unsere Folienkartoffeln. Außerdem lohnt es sich wieder, unsere im Wald gesammelten Pfandflaschen zurück zu geben. Es sind immerhin über 2 €!!! Die Anderen sammeln unterdessen diverses Brennmaterial für unsere Brennversuche und sortieren dieses schon einmal vor. Bei der Rückkehr brennt unser Feuer schon ganz munter. Wer mag, lauscht erst einmal der BB-Geschichte “Ginger”. Andere richten schnell Tische und Stühle für unser köstliches Mahl, dann lassen wir uns die Kartoffeln schmecken. Hmmm, sind die lecker!! In der Zwischenzeit ist auch das Lagerfeuer wieder soweit zurück gebrannt, dass wir mit unseren Brennversuchen starten können. Das ist ja hochinteressant. Wir testen alles, was wir gefunden haben; von Maiskolben, Zapfen, Zweigen, Steinen, Blättern über Papier/Pappe, Nägel/Alu, Butter, Sand und Wasser, – und sind immer wieder überrascht. Die Testergebnisse halten wir vorerst einmal in einer Liste fest. … und dann ist es auch schon wieder so weit… Wir singen das Flammenlied und winken uns zum Abschied zu….

dezember1

Mittwoch

Heute beginnen wir ruhig mit Kneten und Malen im Bauwagen. Den Morgenkreis (draußen) gestalten wir recht kurz, damit wir wieder in Bewegung kommen. Nach unserem “Ich bin da…” zählen wir ab, rechnen aus, wie viele Kinder fehlen und überlegen, wer das wohl ist. Wir gehen den langen Weg zum Piratenplatz. Dort machen wir erst einmal Brotzeit. Danach finden sich die Kinder zum gemeinsamen Lagerbau und intensiven Rollenspiel an der großen gefällten Fichte. Es wird aber auch geschnitzt, auf den mitgebrachten Seilen geschaukelt, gesägt und geklettert. Schließlich sammeln wir noch Daxn für unsere Spirale ein und kehren damit zum Bauwagen zurück. Auf Wunsch der Kinder wiederholen wir aus dem Stegreif noch einmal die Geschichte von der Laterne Lumina. Dann bleibt nur noch Zeit zum Winken…

dezember2

dezember3

Donnerstag

Weil es in der Nacht geschneit hat, holen wir die Schneeschaufeln raus, räumen erst einmal die Wege, etc. frei und bauen einen Schneemann! Die Kinder sind so vom Schnee begeistert, dass es eine Weile dauert, bis wir uns alle zum Morgenkreis versammelt haben… Nach unserem Begrüßungsritual besprechen wir unsere Schneeregeln und singen spontan Schneelieder: “Schneeflöckchen, Weißröckchen…”,”Leise rieselt der Schnee…” und “A,B,C, die Katze lief im Schnee…”. Dann brechen wir alle Richtung Spielplatz auf. Dort machen wir erst einmal ausgiebig Brotzeit. Anschließend wird wie immer viel geschaukelt, gewippt, im Sand und natürlich Schnee gespielt. Nachdem wir ausgiebig im Schnee getollt sind machen wir uns müde aber glücklich auf den Rückweg. Am Bauwagen angekommen verabschieden wir uns noch und winken uns. Bis morgen!

dezember4

Freitag

Die Kinder erzählen schon in der Früh von ihren Adventskalendern und zeigen stolz kleine Schätze umher. Obwohl der Schnee leider weniger geworden ist, wird eifrig am kleinen Hügel mit den Schlitten gerutscht, sogar eine kleine Schanze wird gebaut!
Der Morgenkreis ist heute ganz besonders: Justus kommt vorbei und wir machen unseren Musikkreis heute gemeinsam mit unserem Adventsgärtlein. Die goldene Nuss wird heute von Alexander gezogen, er darf mit Fabian die Kerze in der Mitte entzünden und in das Gärtlein stellen. Dazu begleitet uns Justus musikalisch und wir singen gemeinsam weihnachtliche Lieder. Als Tausch für die Nuss gibt es eine kleine “Schutengel-Karte” für Alexander. Zur gemeinsamen Brotzeit im Bauwagen staunen die Kindern nicht schlecht: Über Nacht waren die Engel im Bauwagen und haben ihn festlich geschmückt! Wie wunderbar das aussieht! Sogar eine Krippe ist in der Ecke. Nach langem betrachten finden wir uns bei Kerzenschein zur Brotzeit. Dazu hören wir den ersten Teil von dem Buch “Marias kleiner Esel”, welche uns den Advent über begleiten wird.
Gut gestärkt brechen wir anschließend zum Tipi-Platz auf. Dort wird geschnitzt, Waldschaukeln gebaut und noch ein paar Schneekugeln mit dem letzten Rest vom Schnee gerollt.
Da das Spielen so eine Freude heute macht, bleiben wir so lange wie möglich dort, am Bauwagenplatz wieder angekommen bleibt nur noch kurz Zeit uns zu verabschieden.

dezember5

Wochenrückblick – Eine Woche im Oktober 2017

Wochenrückblick – Eine Woche im Oktober 2017

Liebe Eltern,

unser wöchentlicher Bericht für euch! Was wir alles wieder für Abenteuer letzte Woche im Wald hatten! Viel Freude beim Lesen und Mit-Erleben! 🙂

Montag

Zum Wochenstart gibt es wieder eine ganze Menge zu tun: Wir bohren Kastanien, etc. für unsere Herbstketten, schleifen an unseren Holzlaternen, knacken die von einem Kind mitgebrachten Walnüsse oder spielen im Sandkasten. Im Morgenkreis zeigt uns Barbara ihre Schätze vom Flohmarktbesuch am Wochenende. Als da wären: ein Häuptlingsfederschmuck (für unsere Geburtstagskinder) und Zimbeln. Ersteren müssen wir natürlich alle erst einmal an -, zweitere ausprobieren. Wir lauschen also (mit geschlossenen Augen) ihrem hellen, zarten Klang. Aber wir hören leider auch ein anderes Geräusch – ein lautes Motorengeräusch, gefolgt von einem lauten Knacken. Immer und immer wieder. … und jedesmal fällt kurz danach ein Baum um; einer nach dem anderen – alles life, besser wie Kino. Die Baumfällarbeiten sind schon ganz nah. Und weil wir schon beim Erklären und Testen sind/waren, besprechen wir auch gleich noch das ausgeliehene Werkzeug, den Schraubstock + die Schraubzwingen. …und dann sind wir bereit für unser Begrüßungslied “Ich bin da…” Wir zählen ab und überlegen, wer fehlt. Zur Stärkung gibt es noch eine Runde Esskastanien, bevor wir uns auf den Weg zum Spielplatz machen. Der Wald ist heute zu unsicher! Dort angekommen, genießen wir erst einmal das lange Freispiel! Die Vorschulkinder brechen wieder etwas früher auf. Sie probieren gleich das neue Werkzeug aus und schleifen und feilen ihre Laternenböden zurecht. Im Abschlusskreis reicht die Zeit für ein paar neue Strophen, bis wir fröhlich winkend den KiGa-Tag beenden.

oktober1

Dienstag

Auch heute Morgen herrscht ein emsiges Treiben am Platz (siehe Montag). Die Baumfällarbeiten sind nun praktisch vor unserer Tür. Deshalb halten wir unseren Morgenkreis nur ganz kurz ab. Abzählen – wer fehlt? Kurze demokratische Abstimmung, wohin wir heute ziehen. Mit 6:5 Stimmen entscheiden wir uns für den Spielplatz. Nach der Brotzeit bieten wir zusätzlich noch Bohren und Herbstkettenfädeln an, und im Sandkasten finden sich die Kinder zum “Fuchsfallenbau”. Auch heute kehren die Vorschulkinder etwas früher zum Bauwagen zurück, um die “Überraschung” weiter zu entwickeln. Außerdem wird der letzte Laternenboden fertig. Im Abschlusskreis reicht es noch für eine kurze Besprechung des morgigen Ausflugs und zum Winken. Nach dem Mittagsessen sind dann plötzlich die Baumfäller direkt vor unserem Tor zu Gange. Wir fragen nach, ob sie uns nicht ein paar Baumscheiben abschneiden könnten. Und tatsächlich – sie tun uns den Gefallen!

oktober2      oktober3

Mittwoch

Heute ist ein spannender Tag: Wir fahren mit der S-Bahn! Und nicht nur das! Wir fahren zum Pizza-Backen/-Essen in eine Gastwirtschaft von der wir eingeladen wurden. Wir treffen uns also bereits um 8 Uhr bei strahlendem Sonnenschein. Sobald wir alle komplett sind, marschieren wir gemeinsam zum Bahnhof. Doch welch Überraschung! Kurz bevor wir ankommen, fährt gerade eine S-Bahn Richtung München ab. Mit Verspätung, wie wir gleich erfahren werden. Dann heißt es warten. Die planmäßige Abfahrt (8.44 Uhr) verschiebt sich immer weiter, bis der Zug letztendlich komplett entfällt. Wenigstens haben wir uns im Abteil einen guten Platz gesichert und machen jetzt erst einmal Brotzeit. Um 9.24 Uhr fahren wir endlich ab. S-Bahn-Fahren ist ganz schön spannend!! Was es da so alles zu entdecken gibt! Als wir schließlich an der Gaststätte angekommen sind, werden wir schon freudig erwartet und bekommen alles ganz genau gezeigt. Auch die beiden Schweinchen. Wir schauen ihnen beim Füttern zu. Sind die niedlich!!! Der Wirt hat schon jede Menge Pizzateig vorbereitet. Kurzerhand wird ein großer Tisch zur “Backstube” umfunktioniert… Jedes Kind darf seine eigene Pizza ausrollen und belegen. Parallel dazu decken wir schon einmal die Esstische. Dann geht alles ganz schnell. Innerhalb kürzester Zeit sind alle Pizzen fertig. Hmmm… sind die aber lecker geworden!! Am Ende sind alle satt und es ist noch Einiges zum Mitnehmen übrig geblieben. Schließlich heißt es wieder Abschied nehmen. Wir bedanken uns noch einmal und marschieren zur Haltestelle zurück. Diesmal ist die S-Bahn pünktlich und so nach und nach löst sich die Gruppe am Bahnhof in WOR, bzw. am Spielplatz wieder auf. Schön war’s!

oktober4

Donnerstag

Gleich am Morgen wird unser erstes Laternen-Holzgestell fertig (- wg. Materialproblemen mit etwas Verzögerung). Außerdem hatten die Kinder Lust, weiter für die Herbstketten zu bohren oder zu malen. Dann erreicht uns die Mitteilung, der Musikkreis muss heute leider entfallen. Also beschließen wir, uns mit Bewegungsspielen erst einmal wieder aufzuwärmen. Heute Morgen ist es richtig frisch!! Nach dem Begrüßungsritual spielen wir also erst einmal 1,2,3, im Sauseschritt… und ein paar Runden “Katz und Maus”. Und weil für heute noch einmal richtig gutes Wetter angesagt ist, wagen wir den Marsch zum “Isarbank-Platz”. Mal sehen, ob sich das Ufer in der Zwischenzeit wieder verändert hat… Wir sind auch ganz gespannt, wie unsere “alten” Wege jetzt nach der großen Baumfällaktion aussehen… Schließlich am Isarbankplatz angekommen, wiederholen wir nach der Brotzeit (nicht nur für die neuen Kinder!) erst einmal die Regeln und das Gelände. Dann geht es ans Lagerbauen, Steine werfen, Damm bauen, Blätter treiben lassen u.u.u. – und wer mag, kann Blätter-malen (Durchreibetechnik). Wir genießen diesen wunderschönen Herbsttag. So reicht es im Abschlusskreis nur noch für ein paar (neue) Strophen, bevor wir uns zum Gehen zuwinken…

Freitag

In der Früh haben wir uns, inspiriert von den schönen Farben am Morgen um uns, ans Malen gemacht! Die Papiere wurden mit enthusiastischen Pinselstrichen in Kunstwerke über den bunten Herbst verwandelt. Den Morgenkreis halten wir heute kurz: Wir zählen, wer da ist, wer fehlt und stimmen dann demokratisch ab, wo es heute hingehen soll. Da es verspricht ein wunderschöner, warmer Herbsttag zu werden, fällt die Wahl auf den Isar-Tipi-Platz. Konstantin zieht mit den Vorschulkindern gleich los, sie wollen eine größere Runde laufen, zur Brotzeit treffen wir uns alle gemeinsam am Ziel. Der Rest schultert dann ebenfalls die Rucksäcke und es geht in herrlichem Sonnenschein los. Der lange Weg vergeht sehr schnell, unterwegs werden lustige Sing- und Fangspiele gespielt. Am Ziel angekommen warten die Vorschulfüchse schon auf uns! Wir essen gemeinsam, und dann geht es schon ins aufregende Spiel an den Isarauen. Nachdem noch einmal die wichtigsten Regeln für das Spiel am Wasser besprochen wurden, verwandeln sich die Kinder in Matschmonster und Isargohlem-Knochensucher! Wie angenehm der Matsch an den Fingern ist. Und die besten Spuren entdeckt man auch in nassem Lehm. Von wem sie wohl sind? Die Vorschulkinder finden mit Konstantin einen Ast, der von einem Biber abgenagt wurde! Trotz der vielen spannenden Entdeckungen (und gefühlten 3000 Steinen, die wir in der Isar versenkt haben) müssen wir leider gegen Mittag wieder los ziehen. Auf dem Rückweg werden wieder spannende Geschichten von Konstantin erzählt, so vergeht auch der Rückweg wie im Flug. Am Platz wieder angekommen winken wir uns noch zum Abschied und verabschieden uns ins Wochenende.

oktober5

oktober6    oktober7

oktober8

Wochenrückblick – Eine Woche im September 2017

Wochenrückblick – Eine Woche im September 2017

Liebe Eltern,

unser wöchentlicher Bericht für euch! Was wir alles wieder für Abenteuer letzte Woche im Wald hatten! Viel Freude beim Lesen und Mit-Erleben! 🙂

Montag 

Nach dem Wochenende starten wir erst einmal ruhig in die neue Woche mit freiem Malen und Basteln im Bauwagen. …und mit Geschichten-Lesen zum entspannten Ankommen. Weil es jetzt morgens schon ziemlich kalt ist, lernen wir im Morgenkreis ein neues Begrüßungs-/ Bewegungslied “Hallo, schön, dass du da bist!” Wir zählen ab und stellen fest, dass wir heute zum ersten Mal komplett sind. Es ist Herbst, -Erntezeit. Mit einem KIM-Spiel erfühlen wir das erste Obst verdeckt in einem Körbchen, – einen Apfel. Während wir beim Aufschneiden den “Apfelstern” mit den 5 “Stübchen” und die braunen Kerne darin entdecken, singen wir das Lied “In einem kleinen Apfel”. …und natürlich gibt es dann auch noch eine Kostprobe für unseren Geschmackssinn. Hmmm, lecker. So gestärkt machen wir uns auf zum Piratenplatz. Bis alle Kinder ihre Brotzeit ausgepackt haben, lernen wir ein neues Fingerspiel “5 Freunde heben einen Apfel auf” und lassen unsere “10 Zappelmänner” zappeln. Während die “Eichhörnchen” sägen, malen, klettern, lesen, bauen, usw. arbeiten die Vorschulkinder zum ersten Mal an ihren Holzlaternen. Sie sägen ihre Stäbchen zu und beginnen die Enden glatt zu schleifen. Im Schlusskreis fallen uns noch 2 andere Fingerspiele ein: “5 Freunde sind in den Wald gegangen” und “Die Mäusefamilie” Mit dem Abschiedslied “Alle Leut’ geh’n jetzt nach Haus’…” beenden wir den Tag.

september1

september2

Dienstag

Mit Basteln, Malen und einer Runde “Kuh & Co.” überbrücken wir erst einmal die herbstlich-kalten Morgentemperaturen im Bauwagen. Die Abgehärteteren von uns zieht es bis zum Morgenkreis in den Sandkasten. Bei unserem “Hallo, schön, dass du da bist!” (mit Bewegung!!) wird uns schon etwas wärmer. Dann wird’s international, denn die älteren Kinder erinnern sich an unser mehrsprachiges “Guten Morgen,…wir winken uns zu”. …und heute können wir unser Repertoir noch um Chinesisch und Kroatisch erweitern!! Nach dem Abzählen powern wir uns dann noch einmal beim beliebten “Feuer, Wasser, Blitz” aus und feiern Max’ Geburtstag nach. Mit den mitgebrachten Muffins stärken wir uns für den Weg zum Spielplatz. Während wir gemeinsam Brotzeit machen, fällt uns doch buchstäblich ein Hornissenpärchen vom Himmel und zwar mitten auf die Decke. Ganz schön groß, diese Brummer!!! Nachdem wir dann alle satt sind, entdecken die Kinder heute ganz intensiv die Wippen und Rutschen für sich. Wer es lieber ruhiger mag, kann sich aber auch am Vorlesen, Memory-Spielen und Laternenstäbchen-Schleifen beteiligen. Kurz vor dem Gehen sorgt Linus’ unglücklicher Ausrutscher an der Federwippe leider noch für Aufregung. Das hat weh getan!! Wir bauen unseren Bollerwagen kurzerhand in einen “Krankentransportwagen” um, da ist der Schmerz nur noch halb so groß… zumindest bis die Mama kommt! Mit dem Rest der Kinder spielen wir bis zum Abholen noch eine Runde “Musikkater” und singen zum Abschied unser “Alle Leut geh’n jetzt nach Haus'”.

september3

september4

Mittwoch 

Herbstzeit – Erntezeit. Wir ernten die Pfefferminze im Hochbeet und am Platz. Außerdem den ersten Maiskolben. Alternativ wird im Bauwagen gepuzzelt. Wegen der Kälte bauen wir im Morgenkreis immer wieder viel Bewegung mit ein. “Hallo, schön, dass du da bist!”, “Mein rechter Platz” und “Feuer, Wasser, Blitz” im Wechsel mit dem Erkunden unserer Ernte mit den Sinnen. Wir erkennen die Pfefferminze am Geruch, erraten den Mais mit den Händen (oder war’s vielleicht doch ein Regenschirm im Korb?) und staunen über 18 Schutzblätter, die den Maiskolben schützen. Nach der Brotzeit teilen wir uns wieder auf. Die Vorschul-Füchse gehen Einkaufen, schneiden und schnippeln Gemüse für Rohkost und Kräutermargarine, entzünden ein Lagerfeuer und richten die Tische her. Die Eichhörnchen wandern derweil zum Piratenplatz zum Klettern und “Abseilen”. Die aus dem Seil gebaute Schaukel macht den Kindern besonders viel Spaß! Wer’s lieber noch etwas ruhiger mag, findet sich beim Vorlesen ein. Dann lassen wir es uns so richtig schmecken. Die über dem Feuer gegrillten Maiskolben schmecken richtig lecker. Ein dickes Lob an unsere Köche!

september5

Donnerstag

Auch heute gibt es am Morgen viel zu tun: Pfefferminze ernten, – zu Kräuterbuschen binden (Knoten lernen) und aufhängen; andere schleifen weiter an ihren Laternenstäbchen oder bauen im Sand. Der Musikkreis wird auf morgen verschoben. Darum beginnen wir ganz normal mit unserer Begrüßungsrunde: “Ich bin da…”, abzählen, ausrechnen, wer fehlt? Auch heute gibt es wieder ein KIM-Rätsel. Was befindet sich heute im Topf? Mal hören und fühlen… Es sind die Maiskörner vom gestrigen Einkauf. Daraus ergibt sich praktisch schon unser Tagesablauf. Die Füchse gehen heute auf Erkundung zum nahe gelegenen Maisfeld. Nach der Brotzeit auf der Wiese lesen wir das indianische Märchen: Die Maismutter. Danach wollen wir wissen, wie hoch so eine Pflanze wird. 2,70 m. Das entspricht 2 1/2 Kindern. Wir stellen fest, dass so ein Maisfeld riesig ist, fast wie ein Labyrinth. Darin könnte man sich fast verlaufen. Doch hierfür finden die Kinder eine Lösung. Mit abgepulten (Feinmotorik!!) Körnern legen sie eine Spur und es funktioniert!! Auf dem Rückweg sammeln wir noch herbstliche Blätter, etc. aus denen wir ein Herbstmandala in die Kreismitte legen. Aber das Beste heben wir uns bis zum Schluss auf. Wir machen Popcorn!! 1 großen Topf voll Popcorn. Ist das eine Gaudi, wenn das Popcorn gegen den Deckel springt!! Unterdessen waren die Eichhörnchen am Piratenplatz und erlebten dort ihre eigenen Abenteuer am selbst gebauten “Lagerfeuer”, beim Klettern und Schaukeln, … Lesestoff gibt’s auch. Das “Ponybuch” hat es den Kindern besonders angetan! Zurück am Platz müssen wir uns natürlich gegenseitig vom Erlebten erzählen. War das ein spannender Tag. Und die folgende Popcornrunde ist der krönende Abschluss. Mmmmm, lecker!!!

september6

Freitag

Barbara hat eine alte Handkaffeemühle mitgebracht. Mit ihr mahlen wir die Maiskörner zu Mehl. Das ist ganz schön anstrengend, macht den Kindern aber richtig Spaß und das Ergebnis fällt mager aus. Gut, dass wir noch Polentagrieß gekauft haben. Damit kochen wir gleich am Morgen einen dicken Brei und lassen ihn erst einmal am Blech aushärten. Dann ist Justus auch schon da und lädt zum Musikkreis ein. Er hat ein paar neue Ernte- und Herbstlieder mitgebracht, u.a. “Danke, lieber Wald!” Im Anschluss zählen wir nur noch kurz ab und überlegen, wie jeden Tag, wer fehlt. Auch heute zieht es uns zum Piratenplatz. Die alte Kaffeemühle nehmen wir einfach mit… Eine kleine Gruppe, hauptsächlich Vorschulkinder geht dann mit Konstantin schon früher zurück und bereitet die Tische, etc. vor, während er die Grießschnitten herausbäckt. Der Rest kommt nach einem langen Freispiel nach und hilft noch mit. Wir wiederholen für die Eichhörnchen noch einmal die Geschichte von der Maismutter. Danach probieren wir alle gemeinsam die Maisschnitten. Wer will, ergänzt sie mit unserer im Sommer zubereiteten Löwenzahnmarmelade. Das schmeckt!” Und dann ist es auch schon wieder Zeit zum Winken, denn die Mamas sind schon da. Kinder, wie die Zeit vergeht!!!

september7